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Fotobuch 8fach.3

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Mit dem Fotobuch “8fach.3” kommt das schon 2011 gestartete Projekt “Köln Achtfach” wieder in den Fokus, mit der Hoffnung, dass tatsächlich alle acht Bände auch fertig werden.

Die Fotografien in diesem Buch sind von Januar bis August 2011 als Teil der gemeinsamen Arbeit der Projektgruppe Köln Achtfach entstanden: Hans Dröst (.1), Wolfgang Jorzik† (.2), Martin Junius (.3), Wolfgang Kerschgens (.4), Diana Kraege (.5), Christa Ries (.6), Hartmut Schneider (.7), Beate Verheyen (.8)

Zu .3:

Linie Nummer 3 von 8, quer durch Köln.

Von Flittard im Norden bis Immendorf im Süden.
Von Stadtgrenze zu Stadtgrenze.
Von 51°0’5″ N 6°58’50” E bis 50°51’27” N 6°57’27” E.

Abseits der touristischen Pfade und der Szeneveedel, unvoreingenommen dort fotografiert, wo die strenge Geometrie interessante Einblicke kreuzte.

Ein Teil der Bilder wurde bereits unter dem Titel Stadtgefüge-II veröffentlicht

Transit of Mercury

Transit of Mercury 09 May 2016 from Martin Junius on Vimeo.

Somewhat cloudy, especially towards the end, but most of the transit of Mercury was clearly visible from Brück, Cologne, Germany.

Einige Wolken, besonders zum Ende hin, aber der Großteil der Merkurtransits konnte in Brück, Köln beobachtet werden.

The time-lapse video is available on / das Zeitraffervideo gibt’s auf: Facebook, Vimeo, Youtube.

Equipment:

  • Canon 5D Mark II, Televue Powermate 2x, William Optics FT 81 FD f/5.9 478mm, Baader filter, Skywatcher AZ EQ6 GT
  • Canon 5D Mark III, EF 8-15 f/4 L Fisheye @ 14mm
  • GoPro Hero4 Silver
  • 2x ISR Twin1 timer

Location: near Friedhof Brück, Cologne, Germany
50°55’45” N 7°4’43” E

Deep Sky 2015

NGC 1499 - California Nebula

NGC 1499 – California Nebula

Die einigermaßen gelungenen (Deep Sky) Astrofotos aus diesem Jahr finden sich in dem Google Fotos Album “Deep Sky 2015”. Aufnahmeorte: Köln-Dellbrück; Dr.-Heinrich-Menke-Park, Eifel; Internationale Amateursternwarte, Hakos, Namibia.

Somewhat decent (deep sky) astrophotography over the course of this year can be found in the Google Photos album “Deep Sky 2015”. Locations: Dellbrück, Cologne, Germany; Dr.-Heinrich-Menke-Park, Eifel, Germany; IAS Observatory, Hakos, Namibia.

In Memoriam Wolfgang Jorzik

Wolfgang Jorzik, * 3. September 1962, † 27. Januar 2015

Wolfgang Jorzik, * 3. September 1962, † 27. Januar 2015

Nachruf Wolfgang Jorzik

Offiziell war Sterben für Wolfgang Jorzik verboten, aber daran hat er sich nicht gehalten. Seit dem Morgen des 27. Januar 2015 trauern wir um unseren Freund.

Er hat uns in seinem Blog „Cancer Corner“ sehr nah herangelassen in all den Monaten, in denen er uns nach und nach immer offensiver an seiner Krebs-Erkrankung, seinem stoischen Kampf dagegen und der Erschütterung durch die nahende Bedrohung Tod hat teilhaben lassen. Seine Worte waren scharf, beobachtend, zutiefst persönlich und häufig wunderbar humorvoll.

Wir haben ihn vor allem als ernsthaften, herzlichen, sympathischen Menschen und talentierten Fotografen kennengelernt, der Dinge vor der Kamera genauso spitz und pointiert in Szene setzen konnte wie die Wörter in seinen Texten. Immer ohne jegliche Effekthascherei, unprätentiös im besten Sinne und mit einer gehörigen Prise Augenzwinkern. Neben der fotojournalistischen Arbeit, Reisen und Landschaft, sind es vor allem Dinge und Szenen des Alltags, die er zu seinem Metier machte.

Die Lücke, die er in unserer bunt zusammengewürfelten Runde hinterlässt, ist schmerzlich. Dass aus virtuellen Bekanntschaften echte Freundschaften wurden, haben wir vor allem der Mailänderin Elisa Anziano zu verdanken, die en passant die „Cologne Meeting Group“ gründete. Seit dem vierten Treffen am 27. August 2006 gehörten Wolfgang und später auch Louisa dazu.

Wolfgang Jorzik hinterlässt seine Frau Louisa Schäfer und die Zwillinge Ella und Nick. Wir fühlen mit ihnen.

Klaus Ahlemeyer, Sönke Behnsen, Piet Biniek, Martin Junius, Wolfgang Kerschgens, Diana Kraege, Anne-Kristin Krämer, Hartmut Schneider, Christian Unbehaun, Beate Verheyen

Der komplette Nachruf findet sich auf der Facebook-Seite „Papa sterben verboten”.

Weitere Links zu Wolfgang: taz, Ksta, Report-K, Ärztezeitung, Fundraiser

Stadtgefüge II

Stadtgefüge II - Köln, Rondorf, Sperberweg

Stadtgefüge II – Köln, Rondorf, Sperberweg

Manchmal kommt die Zweitverwertung vor der Erstverwertung. ;-)

2011 gab es das gemeinsame Projekt “Köln achtfach” von Hans Dröst, Wolfgang Jorzik, Wolfgang Kerschgens, Diana Kraege, Christa Ries, Hartmut Schneider, Beate Verheyen und mir selbst. Ausgehend von einem Sternpunkt am Tanzbrunnen haben wir Köln auf acht Linien quer in allen Himmelsrichtungen von Stadtgrenze zu Stadtgrenze erkundet. Losgelöst von den fotografischen “hot spots” ergaben sich so ganz neue Ansichten und Einsichten.

Leider ließ sich bis heute keine Ausstellung oder andere Präsentation der gemeinsamen Arbeit organisieren, daher habe ich meinen Teil an diesem Projekt unter etwas anderen Aspekten aufgegriffen. Herausgekommen ist die Serie “Stadtgefüge II” als konsequente Fortsetzung der Suche nach der Quintessenz urbanen Daseins, die schon in “stadtfugen” und “urban nexus” begonnen wurde: was zeigt uns die Gestaltung unseres Umfelds über die Art und Weise wie wir leben?

Die komplette Serie mit 27 Bildern findet sich hier in der Galerie (hah, diesmal richtig geschrieben! ;-) und jeweils bei ipernity und Google+.

Dank gilt insbesondere Karl v. Westerholt, der wie immer mit scharfem Blick wesentlich dazu beigetragen hat, diese “Quintessenz” tatsächlich auch zu distillieren.

Barmer Viertel Fotobuch (Neuauflage)

Barmer Viertel (Neuauflage)

Barmer Viertel (Neuauflage)

(Due to popular demand ;-) – Neuauflage des Fotobuchs mit ein paar Änderungen in der Gestaltung).

Endlich fertig! Eins der Themen, das schon länger auf Halde lag: aus den Bildern vom Abriss des Barmer Viertels ein Fotobuch zu machen. Nun, hier isses. ;-)

Textauszug:

Von 2006 bis 2008 konnte man in Köln einen bemerkenswerten Vorgang beobachten. Die Stadt machte das Barmer Viertel – einen Jugendstilwohnblock, der zwar schwer beschädigt, aber immerhin überhaupt den zweiten Weltkrieg überlebt hatte – dem Erdboden gleich. Und lässt sich dies 102 Millionen Euro kosten, denn einst hatte man hochfliegende Pläne für den Standort Deutz.

Die Hochhauspläne wurden zwar schnell beerdigt, als die Unesco mit dem Entzug des Weltkulturerbe-Status für den Kölner Dom drohte, aber die einmal in Gang gesetzte Maschinerie im Kölschen Klüngel hielt unbeirrbar daran fest, zumindest erst mal abzureißen. Was dort zukünftig hin sollte, war völlig offen.

Hauptsache: „Wat fott es es fott.“ […]