mj's photography

Martin Junius
Cologne
Germany

Teneriffa 2005

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Geisterstadt nahe Abades 1

Zurück nach einem zweiwöchigen Urlaub auf Teneriffa, der größten der Kanarischen Inseln.

Dies war die erste komplett digitale Fotoreise, mit einer Reihe von eigenen neuen Herausforderungen. Nichtsdestotrotz, nach einigen Änderungen an meiner Foto-Datenbank und den dazugehörigen Skripten, werden die neue Bilder von Teneriffa ab jetzt hier im PhotoLog geposted. Über einfache Urlaubsfotos hinaus versuche ich in den Bildern einige unterschiedliche, teilweise sogar seltsame Aspekte von Teneriffa herauszustellen. Und mit was könnte man da besser beginnen, als mit einer Geisterstadt ...

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Geisterstadt nahe Abades 2

Annäherung an die Geisterstadt durch die wüstenähnliche Landschaft im Süden Teneriffas.

Eine erstaunliche Zahl von Gebäuden befindet sich hier, größtenteils Bauruinen, die langsam verfallen. Das ganze bildet einen fast surrealen Kontrast zu Abades, einem total einheitlichen Städtchen, das aus einer Art weißen Musterhäusern mit roten Dächern besteht.

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Geisterstadt nahe Abades 3

Hinein in die Geisterstadt mit einem Blick auf den Leuchtturm Faro de Abona.

Verfallende Rohbauten liefern den Eindruck, dass die Bauarbeiten irgendwann quasi mittendrin aufgegeben wurden. Welch ein Unterschied zu dem, was man sonst so sieht, wenn man mit Google nach "Teneriffa Abades" sucht. ;-)

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Geisterstadt nahe Abades 4

Ein etwas unheimlicher Ort.

Die Geisterstadt is tatsächlich eine ehemalige Leprakrankensiedlung, die nach einem meiner Reiseführer in den 1920er aufgegeben wurden. Darüberhinaus wurde der Bereich wohl bis vor kurzem als militärisches Übungsgelände genutzt, was vielleicht erklärt, warum hier die touristischen Bauwerke noch nicht Fuß gefasst haben.

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Pico del Teide 1

Auf dem Weg hinauf in die Berge ein Blick auf den Teide, von einer Anhaltemöglichkeit an der TF-21 einige hundert Meter vor dem Aussichtspunkt Mataznos.

Während der ersten Woche auf Teneriffa war das Wetter im Norden rund um Puerto de la Cruz ziemlich kühl und regnerisch. Nach der vorherigen Fluchten in den wärmeren Süden haben wir dann in Hoffnung auf besseren Wetter über den Wolken dort unser Glück versucht und sind in den Cañadas Nationalpark hochgefahren. Zumindest der Beginn dieses Tages war vielversprechend, blauer Himmel und nur ein Sahnehäubchen aus Wolken auf der Spitze des Teide.

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Pico del Teide 2

Am Eingang des Cañadas Nationalparks, Wolken sammeln sich um den Teide.

Unsere Hoffnung auf besseres Wetter über den Wolken wurde enttäuscht. Schlechtes Wetter zog vom Süden(!) herauf und die Straße durch die Cañadas war wegen Schnee und Eis gesperrt. Soviel zum ewigen Frühling auf den Kanaren. ;-)

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Pico del Teide 3

Mehr Glück ein paar Tage später, drei Hügelchen ;-) entlang der TF-21 durch die Cañadas.

Hier in der Nähe des Wegs auf den Montaña Blanca einen Parkplatz zu finden, erwies sich als höchst schwierig. Scheinbar halb Teneriffa machte an diesem Sonntag einen Ausflug in die Cañadas, improvisiertes Rodeln mit Surfbrettern und ähnlichem auf den mit Schnee bedeckten Hängen war das populärste. Diese Foto wurde unterhalb von Montaña Blanca aufgenommen, direkt um die nächste Ecke vom Eingang zum Weg.

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Pico del Teide 4

Und ein letzter Blick auf den Teide von Paradores aus, seltsame Wolkenformationen sammeln sich schon wieder.

Eine der Hauptattraktionen in der Nähe, Los Roques de Garcia, zieht noch mehr Touristen an, es war also ziemlich voll. Aber einfach ein paar Schritte abseits der Straße, dann die toten Sträucher und dieser beeindruckende Berg, und dann sind die Volksmassen schnell vergessen.

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Punta del Hildalgo 1

Ein paar Tage zurück auf der Zeitachse, Wellen traktieren die felsige Küste bei Punta del Hildalgo.

Hier im Nordosten von Teneriffa weht einem der feuchte Passatwind direkt in das Gesicht.

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Punta del Hildalgo 2

Nördlich von Teneriffa ist nur noch der Atlantische Ozean.

So sind selbst an einem relativen ruhigen Tag die Wellen und Brecher ziemlich kräftig. Und hier am Fuß des Anaga-Gebirges ist das eine wirklich beeindruckende Szenerie.

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Touristenattraktion

Nicht nur die Landschaft, auch das eine oder andere Bauwerk zieht die Touristen an.

Etwa abseits des geschäftigen Zentrums der Hauptstadt Santa Cruz steht das monumentale Auditorio de Tenerife, direkt am Meer. Aber wenn man das Gebäude sieht, wird man wohl nicht ein einziges Mal auf das Meer hinaus blicken. Was denn das für ein Gebäude sei, fragte dieses - wohl englische - Touristenpaar. Nun, es ist natürlich eine Konzerthalle, aber was für eine! Mehr Bilder des Auditorio finden sich unter der neu angelegten Albumseite Auditorio de Tenerife.

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Außenposten

Ausblick von einem verfallenden Gebäude am Pico del Ingles.

Fortsetzung der Teneriffa-Serie mit neuen Bildern von unserem zweiten Ausflug nach Teneriffa in den Herbstferien. Nach der Geisterstadt lieferte auch diese verfallene Gebäuderuine einen interessanten Mix aus Licht, Schatten und Landschaft.

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Straße in La Laguna

Ein Besuch in La Laguna, mit einem Spaziergang durch die Stadt während der Siesta.

San Cristóbal de la Laguna ist tatsächlich der komplette Name der Stadt, deren Altstadt auch Teil des Weltkulturerbes der Unesco ist.

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La Laguna Fassade

Entdeckt in der Nähe des Palacio Episcopal auf dem Weg entlang der Calle de San Augustin.

Keins der wichtigen historischen Gebäude, die in den Reiseführer aufgelistet sind, aber irgendwie zog diese Fassade meinen Blick auf sich.

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La Laguna Kontraste

Neben der massiven Bautätigkeit überall auf Teneriffa findet sich mitten drin immer ein verfallenes, heruntergekommenes Gebäude.

So wie dieses hier in der Calle Nava y Grimón, eingequetscht zwischen zwei nett herausgeputzten Nachbarhäusern.

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Zurück in die Berg

Blick auf den Pico del Teide auf dem Weg in den Cañadas National Park.

Dies ist genau der gleiche Blick wie bereits hier im PhotoLog aus dem Frühjahr vorgestellt. Aber welch ein Unterschied! ;-)

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Kein Weg nach oben

Endlich in den Cañadas, der Teide gesehen von Los Roques.

Irgendwie hatten wir dieses Jahr mit unseren beiden Besuchen auf Teneriffa kein Glück. Im Frühjahr war die Seilbahn Teleferico während der ungewöhnlich kalten Zeit wegen Eis und Schnee unterhalb des Gipfels geschlossen. Jetzt im Herbst, war sie ausgerechnet während der weniger Tage, die wir dort waren, wegen Reparaturarbeiten geschlossen. Nun, das passiert. Wir hätten auch zu Fuß rauf kraxeln können ... ;-)

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Pico del Teide

Blick auf den Pico del Teide, nicht nur der höchste Berg auf den Kanaren, sondern in ganz Spanien.

Aus dem Westen hochziehende Wolken bewegen sich in rascher Folge über und um den Berg, die Bergspitze war ganz oder zumindest teilweise in Nebel gehüllt.

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Näher ran

Eine Wolkenlücke gibt einen genaueren Blick auf den Gipfel des Teide frei.

Die verschiedenen Schichten und Farben zeigen klar die vulkanische Herkunft des Pico del Teide, der quasi als "Sahnehäubchen" auf der älteren, gigantischen Caldera der Cañadas sitzt.

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Los Roques

Eine der Hauptattraktionen, Los Roques de Garcia, das unverwechselbare lanschaftliche Wahrzeichen Teneriffas.

Meint zumindest mein Reiseführ. Und natürlich find sich hier wirklich viele Touristen. ;-)

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Los Roques klassisch

Und natürlich lässt sich bei Los Roques eine Art von Foto nicht vermeiden.

Klar, das ist das typische Postkartenbild von Los Roques, aber auch ich konnte einfach nicht widerstehen. ;-) Hoffentlich schaffen wenigstens die Wolken um den Teide etwas Abwechselung in die Szenerie.

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Streuner

Im Gefolge der Besucher versucht dieser Hund sein Glück in den Cañadas.

Streunende Hunde, nicht so selten in Spanien und auf den Kanarischen Inseln, streiften in den Cañadas nahe Los Roques und auf der TF-21 südlich des Nationalparks umher. Dieser hier posierte wenigstens einigermaßen nett für die Kamera.

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Wolkenfinger

Seltsame Wolkenformationen sammeln sich bei El Portillo.

Auf dem Weg zurück zum Eingang des Teide Nationalparks hielten wir am Besucherzentrum an. Plötzlich kamen Wolkenfetzen mit seltsam anmutenden Formen in schneller Bewegung über den Bergrücken. Eigentlich wollte ich hier garnicht fotografieren, aber so musste die Kamera nochmal aus dem Rucksack.